Von DSL und Alice zu VDSL und Congstar

So, seit gut zwei Monaten bin ich bei meinem neuen Anbieter Congstar und meine Daten werden über VDSL wesentlich schneller transferiert. 😀

Wieso gewechselt?
Ich war ca. 6 Jahre bei Alice und die ersten 5 Jahre sehr zufrieden. Danach wurde es immer holpriger. Meine Leitung wurde extra gedrosselt und auch nach mehrmaligen Aufforderungen nicht mehr auf die vollen 16 Mbit/s hoch gesetzt, obwohl diese vorher schnell und stabil war. Weiter wurde mein Ping innerhalb der letzten 16 Monate zusehends schlechter, was mich besonders bei Multiplayer-Spielen geärgert hat.
Ob dies an der Übernahme von Alice zu O² lag, oder ein grundsätzliches Problem war, konnte ich leider nicht heraus finden – Wollte ich auch gar nicht, da ich einfach nur zahlender Kunde bin!

Ein weiterer Grund war die niedrige Upload-Geschwindigkeit, da ich mich recht häufig per Remotedesktop oder Netviewer Admin auf meine Computer Zuhause verbinde. Auch nutze ich vermehrt Dropbox um meine Dokumente auf allen Geräten aktuell zu haben.

Wieso zu Congstar?
Meine erste Wahl war eigentlich Kabel BW, allerdings haben die auch nur einen Upload von 2,5 Mbit/s (33€ pro Monat) bzw. 5 Mbit/s (40€ pro Monat). Die Telekom war mir einfach zu teuer.
Nachdem ich dann gelesen habe, das Congstar eine Tochter der Telekom ist und nun auch VDSL zu günstigen Preisen anbietet, war klar wohin ich möchte.

Wie lief der Umstieg?
Mich hatten im Voraus schon ein paar Freunde und Zocker-Bekanntschaften darauf aufmerksam gemacht, dass der Service nicht wirklich gut ist. Darum habe ich mich auch zu meiner eigenen Sicherheit gegen die 24 Monate Vertragslaufzeit entschieden, was mich einmalig 50€ mehr gekostet hat. Aber so kann ich halt monatlich wechseln wenn etwas nicht stimmt.

Wie ist es nun?
Seit knapp zwei Monaten nutze ich nun Congstar über die Telekom und bin sehr zufrieden. Ich hatte keine Ausfälle, habe einen 40ms Ping in Multi-Player-Spielen und konstant 51 Mbit/s down und 10 Mbit/s upload. Was will man mehr!? 😀

Fazit:
Bisher kann ich nur sagen „jederzeit gerne wieder“!

Neue Komponenten für meinen Arbeits- und Spiele-PC

Nach gut zwei Jahren habe ich mir mal wieder neue Komponenten für meinen Computer gegönnt, an welchem ich jeden Tag arbeite oder spiele.

Dieses mal habe ich noch mehr Wert darauf gelegt, dass dieser noch leiser wird und im 2D-Betrieb, sprich normales Arbeiten auf dem Desktop, noch weniger Strom verbraucht.

Nach mehreren Wochen des recherchierens und Leute befragens, die sich damit durchgehend beschäftigen, habe ich mich nun für die folgenden Komponenten entschieden:

Gehäuse: Lian Li PC-A05
Netzteil: be quiet! Pure Power CM L8-530W
Mainboard: Gigabyte GA-Z77X-UD3H
Prozessor: Intel Core i5 3570K
Kühler: Thermalright HR-02 Macho Rev.A
Arbeitsspeicher: G.Skill 16GB Ares Series DDR3-1600
Grafikkarte: Asus Radeon HD 7870 DirectCU II v2 Aktiv
Solid State Drive: 128GB Samsung 830 Series 2.5″
Festplatten: 2x Samsung HD753LJ
DVD-Brenner: LG GH-22LS
Webcam: Microsoft LifeCam VX-3000

Bisher bin ich mit Ausnahme des „Thermalright HR-02 Macho Rev.A“ sehr zufrieden. Der Lüfter kann leider nicht umgedreht werden damit er ihn die andere Richtung bläst. Das war bei meinem vorherigen Noctua besser. Allerdings ist er sehr leise und kühlt gut.

Tablet gesucht

Ich habe Privat wie auch im Geschäft mehr als einen Computer, sowie ein geschäftliches Notebook und ein iPhone. Trotzdem gibt es gefühlt eine Lücke, denn ich fahre häufig meinen Computer nur hoch, um Dinge zu tun wie E-Mails lesen und beantworten, mit Freunden chatten, die Wettervorhersage ansehen, oder im Internet surfen.
Außerdem suggerieren mir Tech-Nachrichten und Werbung das ich unbedingt ein Tab brauche, oder wie ich es sehe, endlich mal wieder ein neues Spielzeug. 🙂

Ich habe mich gegen ein Apple iPad entschieden, auch wenn an das Retina-Display noch nichts ran kommt, da mich der iTunes-Zwang nervt und Android mehr Anpassungsspielraum (Flexibilität) bietet.

Ich habe mir Gedanken gemacht, welche technischen Mindestanforderungen ich habe:
– Quad-Core (z.B. Nvidias Tegra-3-Chipsatz)
– 1,2GHz Prozessor
– 1 GB RAM
– 32 GB Flash-Speicher
– 10-Zoll Display
– Auflösung 1.280 x 800 Pixel (nativ)
– microSD-Kartenleser
– WLAN-n
– Bluetooth
– Android 4.X

Da ich nicht mehr als 400€ ausgeben möchte, ohne Tastatur / Dock und Hülle, stehen mir zum Beispiel die folgenden guten Geräte zur Auswahl:
Acer Iconia Tab A510 (ca. 400€)
Asus Transformer Pad, TF300T (ca. 400€)
Asus Transformer Pad Infinity, TF700T (ca. 600€)

14.07.2012: Heute habe ich mir das „Acer Iconia Tab A510“ bei Saturn gekauft! 😀

Cyber Monday bei Amazon… ein Witz!

Am Montag war ja, wie groß in den Medien angekündigt, der Cyber Monday bei Amazon.
Dieser findet in den USA immer am Montag nach Thanks Giving statt. Dabei werden von vielen Händlern für sehr kurze zeit einige wenige Artikel bis zu 80% reduziert angeboten.

Ich hatte es auf die AVM Fritzbox 7390 abgesehen und viele Freunde, Kollegen, und Bekannte darum gebeten, für diese im Voraus zu voten. Normalpreis ca. 212€, bei Amazon am Montag für knapp 133€ zu haben.

Am Montag war ich dann kurz vor zehn online und habe die Fritzbox um Punkt zehn kaufen wollen. Leider war ich um 10:00:08 wohl acht Sekunden zu spät dran. 🙁
Amazon, ich war und bin richtig sauer!

Ich frage mich, wie viele Artikel Amazon wirklich von diesem Produkt hatte. Im Web findet man massig andere Beiträge die das gleiche, oder ähnliche Probleme hatten. Auch große Portale berichten über falsche Aussagen und drohen mit Klagen, auch wenn diese ziemlich wahrscheinlich nicht haltbar sind.

Das nicht jeder bis 12 Uhr, so lange sollte die Aktion für diesen Artikel gelten, eine bekommen kann, war schon klar, aber acht Sekunden!?

Darum auf diesem Wege…
Amazon, diese Aktion war ein Witz und hoffentlich so richtig schlechtes Marketing!
Ich hoffe, dass einige ihre Konsequenzen daraus ziehen und dies Folgen hat!

Nachtrag, 01.03.2012:
Aha, es gibt doch noch ein wenig Gerechtigkeit auf dieser Welt, denn Urteil: Amazon muss Schnäppchen zum Cyber Monday länger anbieten. Wer hätts gedacht!?

Hardware-Bestellung für Fileserver ist raus

Heute habe ich, nachdem einige Tage zwei Teile nicht verfügbar waren, endlich die Bestellung bei Mix-Computer beauftragt.

Zu den bereits genannten Komponenten aus meinem Beitrag „Neues Gehäuse für Fileserver ist da“ sind noch drei hinzugekommen, was aber absehbar war.
Eine SSD von Corsair „P64 Performance 2,5″ SSD 64 GB“ (CMFSSD-64GBG2D), eine zusätzliche Festplatte von Samsung HD203WI 2TB und der RAID-Controller Dawicontrol 324e.

So, jetzt muss der große Karton nur noch vor dem Wochenende geliefert werden. 😉

Neues Gehäuse für Fileserver ist da

Nachdem ich die letzten Wochen (gefühlte 20) zig Stunden damit verbracht habe die verschiedensten Komponenten miteinander zu kombinieren und immer neue Systeme zusammenzustellen, habe ich es jetzt, glaube ich. 😀
Von fertigen NAS-Geräten bis zum Intel Atom Selbstbau habe ich alles durch, viele Foren durchforstet nach dem ultimativen Produkt – Denkste, so einfach ist es nicht.

Ich habe mich für folgendes entschieden:
Gehäuse: Lian Li PC-Q08A
Netzteil: Sharkoon RushPower M 400W
Mainboard: Zotac H55-ITX WiFi
Prozessor: Intel Core i3-530
Arbeitsspeicher: G.Skill DIMM 4 GB DDR3-1333
Solid State Disk: Corsair P64 Performance 2,5″ SSD 64 GB (CMFSSD-64GBG2D)
Festplatten: 4x Samsung HD203WI 2TB
RAID-Controller: Dawicontrol 324e

Bisher habe ich nur das Gehäuse bestellt, da dieses nur sehr schwer und mit noch viel mehr Glück zu bekommen war. Hier ein Test bzw. ein paar Bilder.
Nachdem ich das Paketchen heute abgeholt habe, kann ich schon jetzt folgendes sagen: Ich habe nie eine besseres Gehäuse gekauft als das PC-Q08A!

Den Rest bestelle ich sobald alles verfügbar ist bei meinem Onlinehändler des vertrauens.

Eine Fortsetzung zu meinem Artikel „Gedanken zu NAS mit MediaCenter“ folgt soblad ich die Zeit dazu finde.

Solid State Disk für Systempartition

Neben der neuen Grafikkarte habe ich mir noch ein kleines Schmuckstück geleistet, eine SSD. 🙂

Mein aktuelles System:
Gehäuse: Lian Li PC-A05
Netzteil: Corsair CMPSU-520HX
Mainboard: GigaByte GA-EP45C-DS3R
Prozessor: Intel Core 2 Quad Q9550, 4x 2833 MHz, 2x 6144 kByte
Kühler: Noctua NH-U12P
Arbeitsspeicher: 2x GeIL DIMM, 4 GB DDR2-800 (Black Dragon Series)
Grafikkarte: PowerColor HD5770 PCS+, 1GB DDR3
Solid State Drive: OCZ Vertex 2,5″ (OCZSSD2-1VTX60G), 60GB
Festplatten: 2x Samsung HD753LJ, 750GB
DVD-Brenner: LG GH-22LS
Webcam: Microsoft LifeCam VX-3000

Mein Computer schnurrt nun leise vor sich hin aber kann, wenn nötig, so richtig rennen, denn Leistung ist da und auch abrufbar!

Neue Grafikkarte „PowerColor HD5770 PCS+“ gekauft

Nachdem ich die letzten vier Monate sehr viel Zeit arbeitend (!) vor meinem Computer verbracht habe, sind mir dessen Betriebsgeräusche mehr und mehr störend aufgefallen. Weiter hatte ich vergangene Woche einzelne Backupjobs die Nacht hindurch laufen lassen. Die Konsequenz war, dass ich während dieser Nacht sehr schlecht geschlafen habe, da der PC doch noch deutlich im Nebenraum zu hören war.

Das Problem ist die Grafikkarte, eine „Sapphire HD4850 Toxic“. Diese besitzt leider keine aktive Temperaturregelung und lässt sich auch nicht per Software steuern.
Nach ein wenig googeln und probieren musste ich leider feststellen, dass da kaum was möglich ist. Das ist einfach einer Karte für Spieler.

Also habe ich mir eine neue Grafikkarte gekauft, die „HD5770 PCS+“ von Powercolor und bin bisher super zufrieden, sowohl mit der Leistung wie auch mit deren „Leisestärke“. 😉

Nur Ärger mit Dell PowerEdge T605, Teil 1

Für einen kleinen Kunden mit fünf Mitarbeitern sollte ich einen Server beschaffen, das Betriebssystem und die CRM-Software installieren, sowie eine Backuplösung einrichten.

Bei meinen vorherigen Kunden hatte ich immer ein individuelles System bei einem kleineren Händler zusammenstellen / bauen lassen, was bisher immer bis zum Auftragsende ohne Probleme ablief. Da Dell den „PowerEdge T605“ im Angebot hatte, habe ich hier gekauft.

Die Bestellung hat wunderbar funktioniert. Als UPS die Lieferung dann brachte, sahen die Kartons schon völlig mitgenommen aus und waren teilweise schwer beschädigt. Die Ware war glücklicherweise noch okay und nichts defekt.
Leider fehlte schon hier ein Stromkabel für das zweite Netzteil, sowie einige CD’s mit den Treibern, Tools und der Dokumentation, was sich später noch als fatal herausstellen sollte.
Weiter waren ein zusätzlicher SCSI-Controller für das LTO-Laufwerk und das Laufwerk selbst nicht eingebaut, sondern flogen wild in einem zusätzlichen Karton (gepolstert) herum. Das zusätzliche Diskettenlaufwerk war zwar eingebaut, aber hat massiv gewackelt und nachgegeben, dass ich hier selbst noch mal Hand anlegen musste.

Ich muss zugeben, ich war schon jetzt sehr enttäuscht von Dell und auch UPS!

Fortsetzung folgt… 😉

Hardware ist angekommen

Am 03. September war es dann so weit, die bestellt Hardware wurde wie gewünscht geliefert.

Leider habe ich ja noch kein neues Gehäuse, da dieses nirgendwo lieferbar war. Bei K&M-Elektronik wurden mir nun 6 Tage Lieferzeit vorhergesagt. Mal sehen ob das stimmt.
Vorübergehend habe ich nun ein älteres Chembro genommen, was noch in meinem Keller herum stand. Allerdings passt hier der riesige CPU-Kühler von Noktua nicht rein wodurch das Gehäuse noch offen ist.

So jetzt muss ich nur noch die Zeit haben die Komponenten zusammen zu basteln, was sicherlich eine Frickelei wird, aber was man nicht alles für sein Hobby macht… 🙂