Security Essentials – Für wen kostenlos?

Michael Epprecht hat auf dem Blog “Schweizer IT Professional und TechNet Blog” einen Beitrag publiziert, der kurz zusammenfasst, für wen die Spyware und Antivirenlösung von Microsoft wirklich kostenlos ist.

Auszug:

Heimnutzung:
Wenn Sie ein Heimnutzer sind, sind Sie berechtigt, eine beliebige Anzahl von Kopien der Software auf Ihren persönlichen Geräten zur Verwendung durch in Ihrem Haushalt ansässige Personen zu installieren und zu nutzen. Als Heimnutzer sind Sie nicht berechtigt, die Software bei kommerziellen, gemeinnützigen oder Einnahmen erwirtschaftenden Geschäftsaktivitäten zu nutzen.

Kleinunternehmen:
Wenn Sie ein Kleinunternehmen betreiben, sind Sie berechtigt, die Software auf bis zu zehn (10) Geräten in Ihrem Unternehmen zu installieren und zu nutzen.

Beschränkungen:
Die Software darf nicht auf einem Gerät genutzt werden, auf dem eine Enterprise-Version eines Microsoft Windows-Betriebssystems ausgeführt wird.
Die Software darf nicht auf Geräten genutzt werden, die im Eigentum von Regierungs- oder akademischen Einrichtungen stehen……….

Reports von Security Essentials deaktivieren

Wer die Antivirenlösung Security Essentials von Microsoft nutzt, dem ist bestimmt schon aufgefallen, dass in den Einstellungen unter “Microsoft SpyNet” der Berichtversand nicht unterbunden werden kann.

Mit dem folgenden Registryeintrag kann diese Heimtelefonieren deaktiviert werden:

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[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Microsoft Security Essentials]
"DisableGenericReports"=dword:00000000

Der Wert und Typ des Schlüssels “DisableGenericReports” ist hierbei egal.

Kostenloser Viren- und Spyware-Schutz von Microsoft

Microsoft bietet seit dem 29.09 seine Gratis-Antivirensoftware “Microsoft Security Essentials” (MSE) zum Download an, welcher der Nachfolger von Windows Live OneCare ist, das noch bis Ende 2010 mit Updates versorgt wird.

Zielgruppe:
Microsoft will damit vor allem Kunden ansprechen, deren PCs bisher weitgehend ungeschützt sind und die kein Geld für die Sicherheit ihres PCs ausgeben möchten / können.
Für Geschäftskunden wird weiterhin Forefront Client Security empfohlen.

Was steckt dahinter?
Der speziell für Heimanwender konzipierte Echtzeitschutz soll Windows-PCs vor Viren, Spyware, Rootkits, Trojanern, Würmer, und Malware schützen.
Der Dienst wird von Microsofts weltweitem Security Response Team unterstützt und basiert auf der gleichen Sicherheitstechnologie, wie die Lösungen für Unternehmen, zum Beispiel Forefront.

Voraussetzungen:
Microsoft fordert keine Registrierung, oder Abonnement-Verpflichtung. Allerdings wird die Windows-Installation mit Windows Genuine Advantage auf Echtheit geprüft.

Benötigt wird mindestens ein Windows XP mit Service Pack 2, Windows Vista, oder Windows 7. Unterstützt werden sowohl 32- als auch 64-Bit Betriebssysteme.
Auch der neue XP-Modus von Windows 7 wird supportet. Die vorhandenen Funktionen von Windows Defender werden während der Installation deaktiviert.

Weitere Infos:
Einen ausführlichen Blogeintrag gibt es bei Daniel Melanchthon.

Firefox sperrt Zugriff auf Ports

Heute wollte ich auf eine Statusseite eines internen Servers per Firefox 3.0.1 schauen, die aber nicht auf Port 80 läuft – Ich bekam die folgende (Fehler-)Meldung von Firefox angezeigt:

Port aus Sicherheitsgründen gesperrt

Die aufgerufene Adresse fordert einen Port, der normalerweise nicht zum Browsen im Web verwendet wird. Die Anfrage wurde zu Ihrem Schutz abgebrochen.

Die aufgerufene Adresse fordert einen Port (z.B. “mozilla.org:80″ für Port 80 auf mozilla.org), der normalerweise nicht zum Browsen im Web verwendet wird. Die Anfrage wurde zu Ihrem Schutz abgebrochen.

Toll das ich beschützt werde, aber wo kann ich dieses Feature kurzzeitig deaktivieren… Google hilft! :-)

Lösung:
Die erweiterte Konfiguration per “about:config” in der Adressleiste aufrufen. Nach dem Eintrag “network.security.ports.banned.override” filtern. Ist dieser vorhanden, so kann einfach mit einem Komma getrennt ein gewünschter Port “freigeschalten” werden. Ist der Eintrag nicht vorhanden, so einfach den zuvor benannten mit dem Typ “String” erzeugen.
Es funktionieren übrigens auch Portranges, also z.B. “1024-1096″.