Das von Microsoft veröffentliche MSDN Magazin stellt nun alle Artikel und Code-Beispiele auch für Nicht-Abonnenten auf deren Webseite kostenlos zur Verfügung.
Die Zeitschrift beschäftigt sich hauptsächlich mit Microsoft-Technologien und richtet sich an Softwareentwickler.
Meine Erkenntnisse zum Philips 46PFL8685K/02
Wie in meinem Beitrag “Das TV-Modell steht nun fest…” vor ein paar Monaten bereits angekündigt, habe ich mir kurz vor Weihnachten dann endlich meinen neuen Fernseher gekauft.
Allerdings hat sich das Modell geändert. Ich habe nun den “Philips 46PFL8685K/02” statt dem “Philips 46PFL8605K/02“. Dies ist ein Sondermodell von Euronics, wird aber auf der Support-Webseite von Philips offiziell geführt und unterstützt.
Es gibt wohl nur zwei Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Einmal haben die Lautsprecher 12 statt 10 Watt und der Standfuß ist aus gebürstetem Aluminium statt aus schwarzem Plastik, was mir auch viel besser gefällt.
Nun zu meinen Erkenntnissen, wobei ich kein TV-Profi bin, sondern einfach meine individuellen Eindrücke schildere.
Verarbeitung und Aussehen
Die Verarbeitung von dem Gerät macht einen guten Eindruck. Der TV-Fuß ist hübsch anzusehen und sorgt für einen guten und sicheren Stand. Dieser kann auch als Wandhalterung genutzt werden. Auf die Displayoberfläche wurde eine Glasscheibe aufgeklebt, welche bei entsprechenden Lichtverhältnissen spiegelt wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Die Fernbedienung ist schön übersichtlich und nicht mit Knöpfen übersät. Zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da diese durch die sehr runde Form etwas “rutschig” in der Hand liegt. Im Vergleich zu Samsung und LG-Fernbedienungen eine Schönheit.
Anschlüsse
Anschlüsse sind bis auf USB (nur einer, seitlich) ausreichend vorhanden und klar beschriftet. Hat man den USB-WLAN-Dongle (kostet zusätzlich ca. 40€), so kann keine zusätzliche externe Festplatte angeschlossen werden, ohne diesen zu entfernen. Das nervt mich gerade ein wenig.
In einigen Foren habe ich gelesen, dass das SAT-Kabel stören würde, da der Anschluss nahe bei den Ambilight-LEDs sitzt und dadurch das Kabel sichtbar wäre, was ich nicht nachvollziehen konnte.
Einrichtung
Die Einrichtungsdialoge sind klar strukturiert und es werden nur die wirklich wichtigen Dinge (Tuner, Bild, Ton) eingerichtet, wodurch diese sehr einfach ist. Nach der Einrichtung lassen sich diese und noch viel mehr stets über das Menü ändern.
Auch die Konfiguration des WLAN-Dongles ist super einfach wenn der Router / Access Point WPS kann, da man dann den langen Schlüssel nicht eingeben muss. Einfach WLAN auswählen oder SSID eingeben und WPS aktivieren, eine Minute warten – Fertig!
Was noch zu beachten ist, dass man eine min. 4GB große SD-Karte dazu kaufen sollte / muss, damit man das Internet und die Apps voll nutzen kann. Diese dient als Browser- und Videocache und als Speicher für Videos.
Menüs und Einstellungen
Es gibt zwei unterschiedliche Menüs. Einmal das normale Konfigurationsmenü wo alle Einstellungen geändert und neue Geräte hinzugefügt werden können und eines, um schnell wichtige Parameter wie Bildformat, Ton, Bild-Profile, Ambilight, usw. ändern zu können.
Sehr praktisch wie ich finde, da ich an der Grundkonfiguration ja sowieso selten etwas ändere und die anderen Dinge gehen fix.
Bild und Ton
Zum Ton kann ich nicht viel sagen, da ich den TV an einem 5.1-System angeschlossen habe, aber dieser ist und war (vorher ohne 5.1) keines falls schlecht.
Das Bild finde ich fabelhaft, da kommt nichts ran. Natürliche Farben, kein Rauschen, schwarz ist schwarz und keine Schlieren bei schnellen Bewegungen oder Ruckler bei Nachrichtenlaufbändern.
Zum Thema Spiegeln wegen der Glasfront kann ich sagen, dass ich wegen Ambilight sowieso hinter oder neben mir auf der Couch kein Licht angeschaltet habe, dann spiegelt es auch nicht. Bei Tageslicht sehe ich kaum ein spiegeln wenn das Bild nicht dunkel ist bzw. speziell darauf achte.
Mehr zum TV in einem weiteren Beitrag…
Schnelleinstiegskarten für 2010er-Microsoft-Produkte
Markus Weisbrod hat in seinem Windows Live ein paar Dateien von Microsoft zusammen getragen, welche den Einstieg in die 2010er Office-Produktreihe erleichtern sollen.
Diese als “Schnelleinstiegskarten” bezeichneten PDF-Dokumente erklären, anhand von kleinen Fotos und Kurzbeschreibungen, die Oberfläche und deren Funktionalität des jeweiligen Produktes.
Für Anfänger und Umsteiger sehr zu empfehlen.
Cyber Monday bei Amazon… ein Witz!
Am Montag war ja, wie groß in den Medien angekündigt, der Cyber Monday bei Amazon.
Dieser findet in den USA immer am Montag nach Thanks Giving statt. Dabei werden von vielen Händlern für sehr kurze zeit einige wenige Artikel bis zu 80% reduziert angeboten.
Ich hatte es auf die AVM Fritzbox 7390 abgesehen und viele Freunde, Kollegen, und Bekannte darum gebeten, für diese im Voraus zu voten. Normalpreis ca. 212€, bei Amazon am Montag für knapp 133€ zu haben.
Am Montag war ich dann kurz vor zehn online und habe die Fritzbox um Punkt zehn kaufen wollen. Leider war ich um 10:00:08 wohl acht Sekunden zu spät dran. ![]()
Amazon, ich war und bin richtig sauer!
Ich frage mich, wie viele Artikel Amazon wirklich von diesem Produkt hatte. Im Web findet man massig andere Beiträge die das gleiche, oder ähnliche Probleme hatten. Auch große Portale berichten über falsche Aussagen und drohen mit Klagen, auch wenn diese ziemlich wahrscheinlich nicht haltbar sind.
Das nicht jeder bis 12 Uhr, so lange sollte die Aktion für diesen Artikel gelten, eine bekommen kann, war schon klar, aber acht Sekunden!?
Darum auf diesem Wege…
Amazon, diese Aktion war ein Witz und hoffentlich so richtig schlechtes Marketing!
Ich hoffe, dass einige ihre Konsequenzen daraus ziehen und dies Folgen hat!
Schlechte Installer und Setups
Zur Zeit stolpere ich immer wieder über schlechte Installer bzw. Setups von irgendwelchen Programmen. Es ist traurig zu sehen, dass es im Jahr 2010 nicht möglich ist, sich an gewisse Standards zu halten, oder gar eine vollständige Deinstallation zu realisieren.
Ein paar Probleme…
Die Probleme beginnen mit den Zielverzeichnissen, also der Auswahl des Programmverzeichnisses.
Ist dieses überhaupt änderbar, wird das Standard-Programmeverzeichnis verwendet, wird nach 32/64-Bit unterschieden, wird nach Hersteller und Produkt verschachtelt, oder eben nicht.
Bestehen Abhängigkeiten zu anderen Komponenten, so sollten diese nachinstalliert werden, wenn noch nicht vorhanden. Da sollte auch nach der Architektur unterschieden werden.
Weiter gibt es Verzeichnisse für Einstellungen die für den einzelnen Benutzer, jeden Benutzer, oder den ganzen Computer gelten. Dies sollte auch bewusst entschieden werden, oder der Anwender selbst sollte dies entscheiden können.
Icons einfach auf dem Desktop oder in der Superbar zu platzieren, ohne vorher nachzufragen, ist für mich ein absolutes no go.
Software-Beispiele:
Xmbc installiert z.B. auf einem 64-Bit Betriebssystem das 32-Bit Redistributable-Paket, auch wenn dieses bereits vorhanden ist.
Das Media Portal installiert sich toll unter Windows 7, aber danach geht nichts mehr. Das Programm bleibt beim Start einfach stehen, ohne eine Fehlermeldung, ebenso das Konfigurationsprogramm.
Virtualbox legt seinen Settingsordner in “C:\Users\%Username%” ab.
Ein ganz besonderer Kandidat ist Steam. Diese installieren standardmäßig in die Programfiles, was so weit nicht schlimm ist, da man das Verzeichnis auch ändern kann. Aber wieso gibt es keine Info, dass alle Spiele, welche heruntergeladen werden, ebenso in dieses Verzeichnis kopiert werden? Das Downloadverzeichnis ist auch nicht änderbar, nicht während der Installation noch danach. Und das, wo immer mehr SSDs als Systemlaufwerk verwendet werden.
Es gibt aber auch gute Beispiele, wie den Firefox, oder 7-Zip. Zum Glück